Was sind die größten Chancen und Fehler bei der Online Partnersuche?

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Klaus

Beste Antwort

Was die Gestaltung der Profile betrifft, da hätten so einige starken Nachholbedarf. Damit spreche ich besonders diejenigen Frauen an, die so wenig wie möglich von sich preisgeben, auf der anderen Seite aber gut ausgefüllte und aussagekräftige Profile bei den Männern vorfinden möchten. Fakt ist, zuerst kommt immer noch das visuelle Gefallen an einer Person. Wenn das nicht da ist, wird es auch keinen Mailverkehr geben. Das ist doch logisch. Zum anderen sollte man wenigstens den Mut haben, eine Absage zu schreiben in höflicher Form, was leider viel zu oft nicht passiert. Ansonsten weiter suchen, anschreiben und hoffen, dass es irgendwann mal klappt.

 

erst das Äußere und dann die inneren Werte,  sie muß mir einfach gefallen, alles weitere ergibt sich dann von ganz alleine. Noch was, wir sprechen hier meistens nur über Frauen, aber bei den Männern ist das genauso und kein bisschen anders. Also wie gehabt, erst das Gefallen, dann die inneren Werte,

 

sowas lässt sich nicht einfach vorrausberechnen, sowas passiert ganz einfach. Ob ein Bild jetzt aktuell ist oder schon 15 Jahre alt, das wird sich spätestens beim ersten Treffen herausstellen und dann kann man dementsprechen reagieren. Mir ist sowas auch schon passiert, da war das Bild der Frau 19 Jahre alt, da gab es ein paar unschöne Worte dazu und die Sache war für mich erledigt. So etwas wird es immer mal geben, aber deshalb kann man nicht den Kopf hängen lassen oder alle anderen Frauen dafür verurteilen, das wäre einfach unfähr.

 

In erster Linie muß man davon ausgehen, das das Bild und die Angaben auf dem Profil korrekt sind, was leider nicht immer der Fall ist. Also, um die Wahrheit herauszufinden, muß man einem Treffen zustimmen und natürlich ohne Emotionen dort erscheinen. Es ist wie es ist, entweder geht es gut oder nicht, wie immer eigendlich. Wichtig ist nach wie vor, das erste Gefallen an einer Person, dann Kontaktaufnahme (Mail), telefonieren und dann halt das Treffen, das ist in der Regel der Ablauf.

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Johannbnichtk

2. Antwort

Die größte Chance ist in meinen Augen, dass man sich wesentlich besser kennt bis man sich anspricht, als bei "gewöhnlicher" Art des kennen lernens. Hinzu kommt die Ambition, die man im ersten Miteinander umgehen (üblicherweise sollte das Kommunikation bedeuten)  natürlich versucht zu erkennen. 
Bei hübschen Menschen - gleich ob Mann oder Frau - werden diese häufig reduziert auf ihr Erscheinungsbild. Daher verstehe ich gut, wenn man sich zunächst ein wenig bedeckt gibt.
Was man hier im Profil verrät, geht teilweise sehr weit. Das öffnet Interpretation den Raum und nichts ist bedenklicher als einfach zu interpretieren. 
Im realen Leben tritt sehr häufig das Problem auf, dass die Ambition zur Kontaktaufnahme sich stark voneinander unterscheidet. Da geht man zur after work party, findet jemanden sympathisch und unterhält sich, schwingt sich zum Tanz auf das Parkett und kommt sich näher, bis ja - bis sie dann auf einmal erzählt, ....noch mal ganz als Frau fühlen wollen ... total vernachlässigt vom Ehemann ... Spaß haben gerne, aber zu einer intensiven Beziehung bin ich noch nicht bereit ...
Das passiert online eher selten, an hört den Frauen geht es da nicht anders. Wir sind eine verrückte Gesellschaft geworden. Sex bekommt man an jeder Straßenecke, vor allem dann, wenn man gar nicht darauf aus ist. Liebe bekommt man sehr selten von Menschen, denen man ähnliche Gefühle entgegen bringt. Sex ohne Liebe ist nix und Liebe ohne Sex ist auch nichts. Also lassen wir beides ?
Try and Error - man kann es doch nur versuchen und da "investiere" ich doch lieber in Menschen, von denen ich annehmen kann, es geht um ähnliche Motive.

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Jürgen

3. Antwort

hallo jemand da ? wen ja werden die damen benachritig ? .........................................................................................                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

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Norbert

4. Antwort

Mit der Begeisterung ist das so eine Sache: Sie kann nämlich manchmal nur einseitig sein. In den meisten Fällen sind partnersuchende Singles geneigt, übermotiviert aus sich heraus zu sprudeln. Man möchte sich so genau wie möglich beschreiben, seine Ansichten zu allerlei Themen mitteilen. Ein No-Go bei einem ersten Treffen ist, sich negativ über die Ex-Partner auszulassen, oder sich über andere Leute zu mokieren. Auch die Ausgewogenheit eines Gesprächs sollte stets beachtet werden. Kommt einer der Beiden nicht zu Wort, fühlt er sich zurückgesetzt. Es ist anstrengend, ständig das Thema in eine andere Richtung zu lenken in der Hoffnung, so auch mal etwas beisteuern zu können.

 

Eine gepflegte Konversation besteht nicht aus Monologen, die vielleicht mal zum Abschluss kommentiert werden dürfen. Ich persönlich lasse das Gehörte gern auf mich einwirken, bevor ich eine Antwort formuliere. Kann ich das nicht, wird mir die Zeit zu lang. Dann bin ich froh, wenn das Date vorbei ist. Es fällt einem später schwer, sich überhaupt noch mal zu melden, eine neue Verabredung kommt ohnehin nicht mehr in Betracht. Drolligerweise hatte sich eine Dame bei mir mal ganz konkret über genau dieses Thema ausgelassen. Auch in diesem Gespräch mit ihr kam ich kaum zu Wort. Sie beklagte sich darüber, dass die meisten Männer, sie sie vorher getroffen hatte, sich jeweils freundlich verabschiedet hatte, aber dann nie wieder gesehen oder gehört wurden. Während sie mir das alles schilderte, quälte sie mich durch ihren Redefluß, der bei dem gesamten Date leider nie versiegt ist.

 

Wenn so oft von Frauen und Männern die Rede ist, sollte man sich auf diesen Status besinnen, und darauf achten, dass ein interessantes Gespräch stets der verbale Austausch von Gedanken ist. Allzu vertrauliche Mitteilsamkeit führt im günstigsten Fall dazu, dass man sich irgendwie doch versteht und sich aufeinander einlässt. Irgendwann hat man sich später nichts mehr zu sagen, weil ja in Wirklichkeit eigentlich nichts miteinander besprochen worden ist. Andererseits ist ein wortkarger Mensch auch keine Freude beim Daten. Man möchte ja dem Gegenüber nicht alles aus der Nase ziehen. Wie schon erwähnt, kommt es auf eine Ausgewogenheit an, wie ein Gespräch in der Rückschau beurteilt wird. Oft ist man einfach überfordert, alles so schnell zu verarbeiten. Es ist kein Wunder, dass man später fast alles wieder vergessen hat. Ich habe diesen Fehler früher auch mal gemacht und achte jetzt darauf, auf den Gesprächspartner einzugehen. Beim ersten Date möchte ich doch etwas wissen von der Frau oder dem Mann. Da ist es ungünstig, wenn ich ihm permanent über den Mund fahre. Das hat nur tendenziell mit dem Geschlecht zu tun. Perfekt ist ja niemand.

Karl-heinz, Christophe und Renana gefällt diese Antwort

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