Warum lügen Menschen?

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Marius

1. Antwort

Liebe ist, wenn Treue Spaß macht... Sicher ist es für manch einen, der allzu hohe Erwartungen in die sogenannte "Treue" seines Partner gelegt hat, schlimm, wenn seine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Doch, Hand aufs Herz: Wer legt für sich selbst die Hand ins Feuer? Wären wir nicht manchmal besser beraten, wenn wir die sexuelle Treue eines Partners nicht so sehr überbewerten und als Selbstverständlichkeit voraussetzen? Wer keine Erwartungen hat, kann auch nicht enttäuscht werden. Ja, wir können Treue verlangen, insbesondere, wenn wir sie selber zu erbringen bereit sind. Aber wir sollten sie nicht erwarten. Denn Erwarten bedeutet auch, dass wir etwas, was gegenwärtig leicht fallen mag, für die sogenannte Zukunft festschreiben wollen. Wer (er)wartet, lebt nicht im Hier-und-Jetzt und verlegt sein Da-Sein in eine fiktive Zukunft die als Raum und Zeit nur in seinem Kopf stattfindet. Wer es versteht, den gegenwärtigen Moment zu nutzen und all das zu tun und zu lassen, von dem er in seinem tiefsten Inneren ganz genau weiß, dass er seinen Partner damit beglückt, schafft damit das Fundament auf dem sich auch Häuser bauen lassen, die die Jahrhunderte überdauern. So du einen lieben Menschen verloren hast, sei dir gesagt: Sei nicht traurig, dass es vorüber, freu Dich, dass es gewesen! Schau nach vorn und lerne, mit Dir All-Eins zu SEIN und übe dich im Glücklich-Sein. Das ist die beste Voraussetzung dafür, dass wir unserer Entsprechung begegnen... Nichts ist für immer, das ist im Grunde jedem klar, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Liebe, so sie Dir jemals geschieht, ist eine große Gnade, ein Geschenk des Himmels.

Liebe bedeutet auch All-Ein-Sein = Einheit = Ehe. Dazu brauchen wir nicht notwendigerweise den Segen der Kirche oder den Stempel vom Standesamt. Bis der Tod euch scheidet meint vor allem, den Tod der Liebe! Wo keine Liebe ist, da ist die Einheit, die Ehe aufgelöst. Das mag schmerzhaft sein. Jedoch gehört stirb und werde zum All-Tag unseres Daseins. Eine Trennung sollte uns nicht wirklich das Herz brechen. Wenn es etwas gab das uns in der Zeit des Mit-Ein-ander-seins beglückt hat, können wir auch dankbar sein und weitergehen. Nach meiner Wahrnehmung ist wahrscheinlich den wenigsten Menschen jemals das begegnet, was dem missbrauchten Wort "Liebe" in meinem Verständnis entspricht. Liebe mag beinhalten, dass die Körperchemie und erotische Anziehung uns in den siebenten Himmel katapultiert, aber es ist weit mehr als das bisschen rein raus, das manchen Menschenkindern fürs erste schon genügen mag. Das Gesetz der Anziehung funktioniert auf allen Ebenen. Gleiches zieht Gleiches an. Der Sucher zieht Sucher in Sein Leben. Ein Bettler greift dem anderen in die Tasche... Ein Sucher ist ein unerfüllter Mensch. Wäre er erfüllt, dann würde er nicht suchen, oder!? Er sucht die Erfüllung, die Liebe, die Anerkennung, die Wertschätzung bei anderen zu finden. Wer sich jedoch nicht selbst liebt, der kann auch keinen anderen lieben. Wer sich selber liebt, anerkennt, wertschätzt, bei dem finden sich die Menschen ein, die dem entsprechen. So kann Liebe gelingen. "Wahre Liebe ist im tiefsten Sinn, Überschwang der Seele, das nicht haben wollen, sondern geben wollen. Sie liebt ohne Lohn, lasst sich nicht dämpfen noch zurückschlagen. Sie hasst nicht, fordert nicht eifert nicht." Es genügt, sich für den Augen-Blick, für die Menschen darin, zu öffnen und verfügbar zu sein. Worldpar mag dazu seinen Teil beitragen... Den Rest besorgt das Leben. Vertraue, und freue Dich an dem, was IST. Dann prüfe wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet.

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